Neujahrskarten

Da im Zuge von E-Mail, SMS und Rezession Neujahrskarten zu verschwinden drohen, haben sich einige AnhängerInnen der spitzen Feder besorgt zusammengetan. Durch das 2003 gegründete Kollektiv zur Rettung der Neujahrskarten werden Personen, Firmen, Behörden oder Organisationen, welche sich im auslaufenden Jahr speziell in der Region Bremgarten kulturell oder politisch engagiert haben, für ihren Einsatz beglückwünscht und mit den besten Wünschen für das neue Jahr versehen.

Kommentare zu Aktuellem aus der Region Bremgarten (diese Seite)
Neu: Offiziell versandte Neujahrskarten 2010
Offiziell versandte Neujahrskarten 2009
Offiziell versandte Neujahrskarten 2008
Offiziell versandte Neujahrskarten 2007
Neujahrskarten-Spezial 2006
Offiziell versandte Neujahrskarten 2005
Offiziell versandte Neujahrskarten 2004


Neujahrskarten



RAIFFEISENdirect - und ohne Firewall

Gewisse Themen scheinen auf dieser Site zum Dauerbrenner zu werden; so auch die Raiffeisen-Bank, resp. deren Umgang mit Kundendaten. Da ist doch allen Ernstes folgendes ihrer Homepage zu entnehmen:

"Die neue Version von Raiffeisen E-Banking nutzt eine erweiterte Sicherheitsfunktion zur Anmeldung. Im Zuge dieser Umstellung ist für Zahlungen via C-CHANNEL Offline-Tools eine kleine Produkterweiterung nötig ("Update"). [...]
Wichtig: Hierzu müssen Sie im Internet sein, sonst erhalten Sie eine Fehlermeldung. Wenn Sie eine Firewall besitzen, deaktivieren Sie diese zuvor!" (2006)

Raiffeisen Internet ("leider" nicht mehr online)


Fassade
Das KuZeB auf den zweiten Platz verwiesen

Seit vielen Jahren fragt sich manch einE BewohnerIn des Städtchens, wann endlich der Bremgarter Schandfleck verschwinden würde. Gemeint war damit die alte Kleiderfabrik, respektive dessen ramponierte Aussenansicht. Doch seit nun ein Baum den Bauarbeiten in der Altstadt weichen musste, wurde diese überraschend auf den zweiten Platz verwiesen. (2004)


Raiffeisen
RAIFFEISENdirect - und unaufgefordert

RAIFFEISENdirect, das E-Banking Portal der Raiffeisen Bank, wird einem jetzt sogar unverlangt und ohne jegliche Kundenbeziehung aufgeschaltet.

Nicht schlecht staunte eine Wohngemeinschaft (WG), als ihr ein eingeschriebener Brief an die Adresse

WG
Luzernerstrasse 20
5620 Bremgarten

geschickt wurde. Absender war die Raiffeisenbank in Zufikon, die der WG (die Namen der BewohnerInnen wurden im ganzen Schreiben nie erwähnt) zu ihrem neu eröffneten E-Banking Account gratulierte. Alle benötigten Angaben für den uneingeschränkten Zugriff auf ein fremdes Bankkonto waren also vorhanden und dem direkten Zugang zur weltweiten elektronischen Börsenwelt mit ihren zahlreichen Penny Stocks stand nichts mehr im Wege.

PS: Ist es wirklich sinnvoll, eingeschriebene Briefe, die auf den Namen «WG» lauten, vorbehaltlos Personen mit ganz anderen Namen auszuhändigen, nur weil die Adresse übereinstimmt? (2004)

Bild: www.raiffeisen.ch


Wappen
Und noch einmal: Film & Überwachung in Bremgarten

Der Feind in meinem Bett

An diesen Filmtitel wurde der Stadtschreiber von Bremgarten wohl an der Sommergmeind vom 24. Juni erinnert, als er in den Reihen der anwesenden StimmbürgerInnen ein neues, jedoch nicht unbekanntes Gesicht entdeckte, welches sich seinerzeit persönlich und mit viel Engagement für eine umstrittene kulturelle Institution in Bremgarten einsetzte.

Die Reaktion folgte umgehend, und die rechte Hand des Stadtammanns kam mit forschem Schritt auf den vermeintlichen Zufiker zu und fragte gleich und ohne zu grüssen, ob dieser denn auch in der Stadt Bremgarten angemeldet sei. Der Gesichtsausdruck des Stadtschreibers zerschlug die Annahme postwendend, dass die Frage mit einem Augenzwinkern aufzufassen sei.

Da der Versuch, Kameras in Bremgarten zu installieren bislang gescheitert ist, wurde nun scheinbar der Stadtschreiber mit Überwachungsfunktionen betraut. Und dieser verlässt sich auch nicht einfach auf die Einganskontrolle zur Sommergmeind - vielleicht sollte er aber die Einwohnerkontrolle anweisen, so wichtige Zuzüge umgehend zu melden... (2004)


Und hier für einmal eine Geschichte aus dem virtuellen Bremgarten:

Cablecom & die Passwörter

Während dem die ganze Online-Welt davon spricht, dass nie ein Zugangspasswort weitergegeben werden soll, und schon gar nicht, wenn sich jemensch als TechnikerIn/SupporterIn ausgibt, benötigt die Firma Cablecom aller Ernstes genau dieses, um administrative Änderungen an Mailboxen vornehmen zu können: "Unser Sicherheitsdispositiv geht soweit, dass auch wir keinen Zugang mehr zu ausgelösten Passwörtern haben, deshalb benötigen wir diese wirklich für solche Manipulationen."

Na ja, normalerweise werden diese mit speziellen Administrationsprogrammen und -Benutzern gemacht. Oder andersrum, wenn für die Erhöhung der zur Verfügung stehenden Service-Punkte, mit denen u. a. SMS-Nachrichten "bezahlt" werden können, meine User- und Passwortkombination verlangt ist, dann müsste ich diese doch auch selber anpassen können.

Auf jeden Fall wurde das Passwort dann auch umgehend mitgeteilt - es war unglaublich... (2004)


Funpoint
Politik aus einem Guss

Es ist angenehm in einer Stadt zu leben, in der mensch merkt, dass die verschiedenen Elemente von Jugend-, Kultur-, Sozial- und nicht zu letzt Sicherheitspolitik nahtlos ineinander übergreifen... (2004) Hardys
    Bilder: Jugendtreff "Fun Point" und Restaurant Hardy's